Kirche Proseken

Die alte Dorfkirche in Proseken ist bereits rund 800 Jahre alt. Bereits 1222 ist sie vom Ratzeburger Bischof schriftlich genannt worden aber schon im Jahre 1210 hat hier der erste Geistliche amtiert.
Von allen Straßen und Wegen der Gegend gibt der über 50 Meter hohe Kirchturm (erbaut 1668) Orientierung und war über die Jahrhunderte wichtiges Seezeichen für die heimkehrenden Seefahrer.
Die Prosekener Kirche ist ein einschiffiger Backsteinbau mit platt abschließendem Chorraum, der durch einen frühgotischen Triumphbogen vom Schiff getrennt ist. An vielen Stellen des Gebäudes kann man den Übergang von der Romantik zur Gotik erkennen.
Das Innere der Kirche ist reich ausgestattet. Das älteste „Inventar“ ist die Tauffünte aus Sandstein, die in romanischer Zeit aus Schweden in diese Kirche gelangt ist.
Die Kanzel wurde 1656 erbaut und ist mit Evangelisten- und Apostelfiguren reich geschmückt.
Der zweigeschossige Altar stammt aus der Barockzeit und 1733 von der Familie Negendanck gestiftet worden (wie auch mehrere Epitaphe in der Kirche).
Die Prosekener Orgel wurde 1868 von dem Thüringer Orgelbauer Winzer eingebaut, der seinerzeit in Wismar lebte.
Erwähnenswert sind auch die vier Buntglasfenster im Chorraum, die die vier Evangelisten darstellen.

Kirche Porseken innen
Kirche Porseken innen
Kirche Porseken innen
CIMG0846
CIMG0844
CIMG0842
Kirche Porseken aus der Ferne
Kirche Porseken aus der Ferne
Kirche Porseken aus der Ferne
Kirche Porseken aus der Ferne
CIMG0851
Kirche Porseken aus der Ferne
Kirche Porseken aus der Ferne
Kirche Porseken aus der Ferne
Kirche Porseken aus der Ferne
Kirche Porseken aus der Ferne